Rockpalast Archiv

3. Open Air Festival Loreley 25.08.1984

Last Update 13.06.2017   This page in english !


Peter Rüchel sagt die Bands an und moderiert mit Ken Janz. Wo ist Alan Bangs ?


GREG KIHN

Greg Kihn Greg Kihn und seine Band sind seit ca. 2 Jahren dem internationalen Publikum ein Begriff. Eine Neuaufnahme des Oldies "Sheila" und die nachfolgende Eigenkomposition 'Jeopardy" waren Top-5-Hite in den USA und zahlten auch in Deutschland zu den vielgespielten Titeln, vor allem im Radio. Greg Kihn stammt aus Baltimore. Anfang der 70'er Jahre zog er nach San Francisco, 1976 gründete er dort seine erste Band und traf auf Matthew King Kaufmann, der gerade dabei war, eine eigene Produktions- und Plattenfirma zu gründen. Das Prinzip hieß: klein, überschaubar, beweglich; nur wenige ausgesuchte Klienten, für die dann Vollbedienung. Kihn hatte ähnliche Ideen für seine Band. Kaufmann gründete des Label Beserkley, Kihn veröffentlichte da seine erste LP, spielte mit seiner Band viele Konzerte in der Bay Area (der Gegend um San Francisco), und hatte sich bald einen Namen gemacht. Bis heute hat sich daran nicht viel geändert. Greg Kihn und seine Band - die ihre Besetzung seit der Gründung kaum verändert hat haben eine entspannte Berufsauffassung. Die Hits waren erfreulich und auch zwangsläufig. Greg Kihn hatte sechs Jahre lang seine Musik gemacht, ohne Kompromisse. Er macht einfach weiter. Inzwischen spielt die Band erfolgreiche Tourneen durch die ganze USA und es gibt regelmäßig gute Notierungen für LPs und Singles. In Europa war Greg Kihn bisher noch nicht oft. Einer seiner seltenen Auftritte war ein Gastspiel beim Rockpalast 1978. Schon damals gab's mehrere Zugaben und ein begeistertes Publikum. Eine ähnliche Reaktion darf man auch auf der Loreley erwarten, wenn die Greg Kihn Band für den Auftakt der 8 - Stunden Sendung sorgen wird.

"Greg Kihn war eigens für seinen Auftritt aus San Francisco gekommen. Er fand es schön, mal für ein Wochenende nach Europa zu fliegen, um zu spielen. "Ich denke es ist ein Priveleg, Rock'n'Roll Sänger sein zu dürfen" meinte er. Seine Probe beendete er mit der Bemerkung: I hope we passed the audition." - Greg Kihn ließ sich - wie viele andere auch - vom Reiz der Loreley verzaubern. Er fühlte sich an die Stimmung der Bay Area um San Francisco, wo er lebt, erinnert."
- aus 10Jahre Rockpalast.

Besetzung:

Greg Kihn - Gesang, Gitarre
Greg Douglass - Gitarre
Steve Wright - Bass, Gesang
Larry Lynch - Schlagzeug
Gary Phillips - Tastaninetrumente,Gitarre, Gesang

Titelliste:

01  Stand Together                             (5'00'')
02  Worst That Could Happen                    (4'11'')
03  Confrontation Music                        (6'43'')
04  Fascination                                (3'32'')
05  Tear That City Down                        (4'03'')
06  Rock                                       (5'27'')
07  Cheri Baby                                 (4'41'')
08  Break Up Song                              (4'57'')
09  Can't Stop Hurting Myself                  (4'34'')
10  Reunited                                   (4'02'')
11  Jeopardy                                   (5'31'')
12  Twist And Shout                            (6'40'')
            

Diskographie:

Greg Kihn              (1976) Berserkey/Line 400469
Greg Kihn Again        (1977) Berserkey/Line 400472
Next Of Kihn           (1978) Berserkey/Line 400479
With A Naked Eye       (1979) Berserkey/Line 400482
Glass House Rock       (1980) Berserkey/Line 400487
Rockihnroll            (1981) Berserkey/Line 400498
Kihntiniued            (1982) Berserkey/Line 400510
Kihnspiracy            (1983) Berserkey/Line 400502
Kihntagious            (1984) EMI 1 A 064 24D 1711
Citizen Kihn           (1985) EMI 064-2403031
Love And Rock And Roll (1986) EMI 064-2405271
Greg Kihn Band (S)            WEA 960314 - 1 
Horror Show            (1996) Clean Cuts/Inak CCD 716
King Bisquit Flower 
Hour Presents G.Kihn   (1996)
Kihn Family Christmas  (2012)

Internet:

GREG KIHN Rockpalast - Audimax Hamburg 14.03.1978
Greg Kihn Homepage
Greg Kihn facebook.com
Greg Kihn Wikipedia EN


Umbaupause:

01. Moderation Peter Rüchel
02. Hubschrauberbilder vom Rhein
03. Moderation Peter Rüchel
04. Interview Greg Khin

PAUL BRADY

Paul Brady Paul Brady kommt aus Strabens in Irland. Obwohl er erst seit etwas mehr als zwei Jahren unter eigenem Namen Tourneen macht und Platten veröffentlicht, kann er auf eine über fünfzehnjährige musikalische Karriere zurückblicken. Wie bei fast allen anderen irischen Musikern, begann Paul Brady`s Laufbahn in verschiedenen Folk- und Showbands, die entweder traditionelle irische Musik oder Kopien des amerikanischen Country And Western spielten. In den 70'ern wer Paul Brady als Profi bei verschiedenen Bands und schrieb seine ersten eigenen Songs, die er in diese Formationen einbrachte. Seine letzte Station in Irland war "Planxty", eine der damals besten irischen Bands. Diese Gruppe hatte jahrelang mit Erfolg eine Synthese von traditioneller irischer Musik mit elektrischen Instrumenten gespielt. 1974 ging Paul Brady mit Planxty nach London. Nach der Auflösung dieser Gruppe trat er zunächst als Solist und in kleinen Besetzungen auf. 1978 veröffentlichte er eine Adaption von Texten das irischen Dichters Sean 0'Casey als Platte. 1980 bezeichnete Paul Brady als weiteren Schritt seine Songs als Rock And Roll und machte auch dementsprechende Plattenaufnahmen. 1983 ging er zum ersten Mal mit einer eigenen elektrischen Band auf Tournee und gastierte u.a. mit großem Erfolg bei einer Rockpalast - Woche in der Hamburger Markthalle. Auf der Bühne überzeugt Paul Brady mit Songs, die meist persönliche Beobachtungen und Erlebnisse beschreiben. So erzählt er z.B. sehr anschaulich in "Nothing But The Same Old Story" von seinen Berufserfahrungen in einer Welt, die oft mehr scheint als ist. Paul Brady wird für, seinen Auftritt beim RP - Festival auf der Loreley seine Band mitbringen, in der einige Bekannte zu finden sind, so z.B. Terry Williams, der als Schlagzeuger für Man, Rockpile und Dire Straits bekennt ist oder Kenny Craddock, der zuletzt als Mitglied von Van Morrisons Band zu Gast im Rockpalast war.

"Paul Brady war in den Tagen vor dem Konzert kaum zu sehen. Auf entsprechende Fragen antwortete er, er müsse alle Kraft für seinen Auftritt sammeln. Im Konzert erzählte er davon: "Nothing but the same old story." Wie weit man gehen muß, um sich als Musiker durchzusetzen, wie oft man den Clown spielen, wie oft man bis an die Grenzen der Selbstverleugnung gehen muß. Unmittelbar vor seinem Konzert war er ein Bild der vollkommenen Konzentration. Ken fragte Paul später im Interview nach dem Ursprung seiner Musik. Aber darüber wollte er sich keine Gedanken machen - um seine Kreativität nicht einzubüßen."
- aus 10 Jahre Rockpalast.

Besetzung:

Paul Brady - Gesang, Gitarre, Piano
Phil Pelmer - Gitarre
Ian Maidmen - Bass
Kanny Craddock - Tastenistrumente
Terry Williams - Schlagzeug

Titelliste:

01  Hard Station                               (5'22'')
02  Not The Only One                           (5'37'')
03  Take My Away                               (6'54'')
04  The Road To The Promised Land              (5'46'')
05  Dancer In The Fire                         (6'42'')
06  Dance The Romance                          (6'19'')
07  The Great Pretender                        (5'07'')
08  Crazy Dreams                               (5'40'')
09  Nothing But The Same Old Story             (5'56'')
10  Steel Claw                                 (4'28'')
11  Busted Loose                               (4'27'')
            

Diskographie:

High Part Of The Road        (1977) Shanachie
Hard Station                 (1983) Deutsche Grammophon (Polydor) 2311167 
Full Moon                    (1984) Demon
True For You                 (1986) DeutscheGrammophon(Polydor)813751-1 
Back To The Centre           (1986) Mercury
Trick Or Treat               (1990) Fontana
Soul Child                   (1991) Mercury
Welcome Here Kind Stranger   (1991) Green Linnet
Songs And Crazy Dreams       (1992) PolyGram
Spirits Colliding            (1995) Mercury
The Best Of Paul Brady 
1970's-1990's                (1999) Rykodisc RCD 10491
Oh What A World              (2000) Ryko
The Liberty Tapes            (2002) Compass
Songbook                     (2003) Sony
Say What You Feel            (2005)
Hooba Dooba                  (2010) Rough Trade	    
Dancer In The Fire           (2012) Rough Trade 2CD A Anthology

Video/DVD:

Echoes and Extracts          (19??) Video
The Paul Brady Songbook      (2002) DVD
            

Internet:

Paul Brady Rockpalast Markthalle Hamburg 08.12.1983
Paul Brady Homepage
Paul Brady facebook.com
Paul Brady Wikipedia EN

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Umbaupause:

01. Moderation Peter Rüchel und Ken Janz
02. Good to be there (Chalice - Philipshalle Düsseldorf, 01.06.1984)
03. Interview mit Paul Brady

STEVIE RAY VAUGHAN

3.10.1954 - 27.08.1990 R.I.P.

 

Stevie Ray Vaughan Stevie Ray Vaughan spielt Gitarre, ist Texaner und hat sich dem Blues verschrieben. Eigentlich genug Informationen über den dreißigjährigen Musiker, der es in den letzten 18 Monaten vom Tingeln in Bars in Austin bis zum Titel des "profiliertesten Gitarristen seit Jimi Hendrix" gebracht hat. Stevie Ray Vaughan wurde 1954 in Dallas geboren. Zur Gitarre kam er als dreizehnjähriger durch seinen Bruder Jimmy, der sich einen Namen als Gitarrist der "Fabulous Thunderbirds gemacht hat. Stevie studierte den Blues anhand von Platten und über das Radio, spielte neben der Schule bereits in Clubs. 'Ich nahm jede Gelegenheit wahr, auch auf die kleinste Bühne zu springen und zu spielen. Nur so lernt man dazu." Nach dem vorzeitigen Abbruch seiner Schulausbildung spielte Stevie Ray Vaughan bei verschiedenen Gruppen, die er meist wegen zu verschiedener Auffassungen über die jeweilige musikalische Richtung schnell wieder verließ. 1978 gründete er seine eigene Gruppe "Double Trouble mit dem Bassisten Tommy Shannon und dem Schlagzeuger Chris Layton. Das Trio spielte alle Auftritte, die es in Texas und näherer Umgebung zu spielen gab. Das internationale Bekanntwerden von Stevie Ray Vaughan hatte mit einigen berühmten Leuten und einigen Einladungen zu tun. Der Produzent Jerry Wexler sah Stevie Ray Vaughan And Double Trouble live und verschaffte ihnen einen Auftritt beim Montreux Jazz Festival. Da sah Jackson Browne die Gruppe und bot ihnen spontan sein Studio für Aufnahmen en. Ein Auftritt bei einer internen Feier der Rolling Stones in Now York deckte die amerikanische Ostküste ab. Zu all dem kam noch die Bekanntschaft zum einen mit David Bowie, für den Vaughan auf "Let's Dance" spielte und - was wohl für Stevie Ray Vaughan am wichtigsten war- das Zusammentreffen mit John Hammond sr., einem legendären Produzenten und Talententdecker der schon für Dylan und Springsteen den Start ermöglicht hat.

Stevie Ray Vaughan And Double Trouble waren da. 1983 unternahm die Band eine schnell zusammengestellte Welt - Tournee, für die es nur positive Kritiken gab. Es wer zu spüren, daß da wirkliche Könner auf der Bühne standen, die mit einer gut zusammengestellten Mischung aus Standards und eigenen Stücken des große Repertoire des elektrischen Blues und Rhythm And Blues kompetent präsentierten. 1984 hat Stevie Ray Vaughan mehrere Titel als "bester Gitarrist' und eine Menge Selbstvertrauen gewonnen. Er freut sich auf seinen Auftritt beim Rockpalast - Festival auf der Loreley.

Stevie Ray Vaughans Erfolge waren enorm. Er wurde zu einem der populärsten Blues und Rock Gitarristen der Welt. Seinem Leben wurde am 27.08.1990 nach einem Konzert u.a. mit Eric Clapton, durch einen Hubschrauber Absturz ein jähes Ende gesetzt.

"Stevie Ray Vaughan mußte seine Probe mehrmals unterbrechen. Die Wespen auf der Bühne waren schuld. Er erzählte wie er als Kind einmal von einer texanischen Wespe - die natürlich dreimal so groß sind wie die europäischen - gestochen wurde und fast gestorben wäre. - S.R.V. der mit seiner Musik gegen den aktuellen Trand in Amerika gerade großen Erfolg hatte, machte keinen Hehl daraus, wer sein absolutes Vorbild war: Jimi Hendrix."
- aus 10 Jahre Rockpalast.

Besetzung:

Stevie Ray Vaughan - Gitarre, Gesang
Tommy Shannon - Bass
Chris Leyton - Schlagzeug

Titelliste:

01  Scuttle Buttin                             (2'19'')
02  Testify                                    (3'49'')
03  Voodoo Chile                              (10'49'')
04  The Things That I Used To Do               (5'18'')
05  Honey Bee                                  (2'33'')
06  Love Struck Baby                           (2'58'')
07  Cold Shot                                  (4'00'')
08  Couldn't Stand The Weather                 (4'48'')
09  Tin Pin Alley                             (12'25'')
10  Pride And Joy                              (4'15'')
11  Texas Flood                                (8'15'')
12  Little Wing                                (6'30'')
13  Third Stone From The Sun                   (6'56'')
            

Diskographie:

Texas Flood                       (1983) CBS EPC 25 534 
Couldn't Stand The Weather        (1984) CBS EPC 25 940
Blues Explosion                   (1984) Atlantic 7 80149-1
Soul To Soul                      (1985) Epic FET/EK 40036
Live Alive                        (1986) Epic EGK/EGT 40511
Back To The Beach                 (1987) Columbia SC 40892 (mit Dick Dale, Soundtrack)
In Step                           (1989) Epic OET/EK 45024
The Sky Is Crying                 (1991) Epic EK/ET 47390
In The Beginning                  (1992) Epic EK/ET 53168
Sacred Sources 1, Live Forever    (1993) Cohiba 697 124 004-4
Greatest Hits                     (1995) Epic EK/ET 66217
House Is Rocking                  (1995) Epic
Live From Carnegie Hall           (1997) Epic/Sony Music 488206 2
In Session (w. Albert King)       (1999) Stax/ZYX
Live At Montreux 1982+1985        (2001) Epic 2CD
The Essentiell Stevie Ray Vaughan (2003) Epic/Sony 510019-2
Solos,Sessions & Encores          (2008) Sony/BMG
S.R.Vaughan                       (2012) Sony 3CD+DVD	    
The King's Head                   (2014) in-akustik
Happy New Year Blues              (2016) in-akustik

Videos:

Live From Austin, Texas           (2003) Sony DVD
Live At The El Mocambo            (2003) SMV DVD
A Tribute To Stevie Ray Vaughan   (2003) Sony Various Artists DVD
Live At Montreux 1982+1985        (2004) Sony DVD
Pride And Joy                     (2008) Sony/BMG
            

Literatur:

Jon Patoski / Nick Coleman
Stevie Ray Vaughan A Biography
New York 1993 Paperback,312 Seiten, ca. 40 Abb.

Guitar World
Stevie Ray Vaughan
London 1998 Paperback,138 Seiten, ca. 20 Abb.

Keri Leigh
Stevie Ray
Dallas 1993, Paperback, Discography, Intro from B.B.King, 150 pages, 150 pics

Craig Hopkins
Steve Ray Vaughan: Day By Day, Night After Night - His Final Years, 1983-1990
2012, Backbeat Books, ISBN 978-1-61774-022-0, 340 p. engl.

Stevie Ray Vaughan im Internet:

Stevie Ray Vaughan official
Stevie Ray Vaughan - Austin
Pride and Joy - The Stevie Ray Vaughan Archive
SRV R.I.P.
14th Annual SRV Remembrance Ride & Concert
Vince's SRV Page - A Tribute To Stevie Ray Vaughan
Stevie Ray Vaughan Wikipedia EN
Stevie Ray Vaughan Wikipedia DE
Tommy Shannon Official Website


Umbaupause:

01. Moderation Peter Rüchel & Ken Janz
02. Bryan Adams - Lonely Nights (13. Rockpalast Nacht 15.-16.Oktober 1983)
03. Interview Stevie Ray Vaughan
04. Elvis Costello - Every Day I Write A Book (13. Rockpalast Nacht 15.-16.Oktober 1983)

THE ALARM

The Alarm Überzeugung, Aufrichtigkeit und der Glaube an eine bessere Welt sind drei Begriffe, die THE ALARM in ihrer Musik zu Themen gemacht haben. 1984 sind noch nicht viele solcher Bands bekannt; THE ALARM zählen aber zu den Gruppen, die nicht so viel vom Posieren halten und Live-Konzerte so wichtig nehmen wie Platten und Videos. THE ALARM entstanden 1981, als Mike Peters, Eddie MacDonald, Dave Sharp und Nigel Twist sich nach verschiedenen erfolglosen anderen Bands entschlossen, eine von Musik, Inhalt und Auftreten einheitliche Gruppe zu gründen. Die vier kannten sich von der Schule und wohnten in Rhyl in Wales. Zielsetzung von THE ALARM war, Stücke zu schreiben, die politische und gesellschaftliche Mißstände zum Thema hatten und das Publikum aufforderten, etwas dagegen zu tun. Mike Peters, der die meisten Texte für THE ALARM schreibt, sagt dazu: "Es gibt bestimmte Sachen im täglichen Leben, unter denen viele Leute - auch sehr viele Jugendliche - leiden. Wir sind auch betroffen und wollen nicht zu den Musikern gehören, die abends bei ihren Konzerten so tun, als ob es alles das nicht gäbe. Wir äußern uns, und die Reaktionen das Publikums auf Songs wie 'Marching on", "68 Guns" oder "Where were you hiding when the Storm broke' zeigen uns, daß es richtig ist, was wir machen.' Seit 1981 sind THE ALARM fast ununterbrochen auf Tournee. Anfangs spielten sie in den Vorprogrammen verschiedener etablierter Bands (z.B. U 2) - heute sind sie die Attraktion So waren THE ALARM Anfang 1984 für drei Monate in den USA, wo sie inzwischen von vielen Kritikern als eine der Gruppen bezeichnet werden, die in nächster Zeit ganz oben landen.

Im Mai 1984 gaben THE ALARM ein Konzert für den ROCKPALAST in der Hamburger Markthalle. Auch bei diesem Auftritt präsentierte sich die Gruppe als geschlossene Einheit. Von der ersten Minute an begegnete THE ALARM dem Publikum mit Energie und Spielfreude. Teile das Auftritte sind akustisch. Die drei Frontleute Mike Peters, Dave Sherp und Eddie MacDonald wechseln sich als Hauptsänger ab. So bauen THE ALARM in ihrem 90-Minuten-Konzert einen Spannungsbogen, der alles bietet, was nötig ist: guten Rock'N Roll für Kopf und Bauch.

"The Alarm sprachen lange mit uns darüber, wie sie ihren Auftritt gestalten sollten. Sie stellten dann während des Konzertes alles spontan noch einmal um und sangen am Schluß - wie die Beteiligten des Jam 1982 - mit dem Publikum ihre Version von "Knocking On Heavens Door"
. - aus 10 Jahre Rockpalast.

Besetzung:

Mike Peters - Gesang, Mundharmonika, Gitarre, Bass
Dave Sharp - Gesang, Gitarre
Eddie MacOnneld - Gesang, Bass, Gitarre
Nigel Twist - Gesang, Schlagzeug

Titelliste:

01  (INTRO)                                    (1'30'')
02  Maching On                                 (5'49'')
03  Where Were You Hiding When The Storm Broke (3'37'')
04  Third Light                                (4'30'')
05  Across The Border                          (3'18'')
06  Shout To The Devil                         (4'00'')
07  Reason 41                                  (4'44'')
08  What Kind Of Hell                          (2'59'')
09  The Deceiver                               (3'32'')
10  Blaze Of Glory                             (5'42'')
11  Unbreak The Promise                        (2'06'')
12  One Step Closer To Home                    (3'31'')
13  Howling Wind                               (6'12'')
14  The Stand                                  (7'31'')
15  68 Guns                                    (6'19'')
16  Bond For Glory                             (3'19'')
17  Knocking On Heaven's Door                  (4'31'')
            

Videos:

Spirit Of '86  (1986) IRS
Standards      (1990) IRS
            

Diskographie:

The Alarm                           (1983) IRS 25573
Declaration                         (1984) IRS 25887
Strength                            (1985) IRS 26673
Eye Of The Hurricane                (1987) IRS DMIRL 1506
Electric Folklore: Live             (1988) IRS
Newid                               (1989) IRS
Change                              (1989) IRS 241029
Raw                                 (1990) IRS 7130872
Standards (S)                       (1990) IRS CD 1043
Best Of The Alarm & Mike Peters     (1998) EMI
In The Poppy Fields                 (2004) Snapper/SPV
Under Attack                        (2006) EMI
Live in the Poppy Fields            (2007) SPV [CD+DVD]
Guerilla Tactics                    (2008) Twenty First Century            
Direct Action                       (2010)

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THE ALARM - Rockpalast Markthalle Hamburg 09.05.1984
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Umbaupause:

01. Moderation Peter Rüchel & Ken Janz
02. Interview Little Steven
03. Nordcap Video
04. Interview The Alarm

LITTLE STEVEN AND THE DISCIPLES OF SOUL

Little Steven Little Steven And The Disciples Of Soul werden den Abschluß des Rockpalast - Festivals 1984 auf der Loreley bestreiten. Den Rockpalast - Zuschauern wird der Auftritt dieser Band beim 11.Rockpalast - Festival in der Grugahalle in Essen im Herbst 1982 noch in guter Erinnerung sein. Damals waren die Disciples Of Soul neu, spielten ihr erstes öffentliches Konzert und begeisterten das Publikum mit Bläser- und Gitarren- orientiertem Rhythm And Blues.

Little Steven ist heute 34 Jahre alt. Er wurde als Steven van Zandt in Boston geboren und gehört seit Mitte der 60'er Jahre zu der festen Musikergemeinde von New York und New Jersey, die die Tradition der Straßensongs der späten 50'er fortsetzen. Dazu gehören orchestrale Breitwandarrangements inklusive Flöte und Glockenspiel, Schlagzeugs, die wie Pauken klingen, Stücke, die sich erst richtig entfalten, wenn man sie nachts um drei gegen irgendeine Galerie von Wolkenkratzern mit voller Stimme losläßt. So gehört auch der feste Glaube dazu, daß man trotz widrigster Lebensumstände eine Chance hat, wenn man zusammenhält, unter Freunden. Das sind auch die Themen vieler Songs von Little Steven And The Disciples Of Soul. Das Erscheinungsbild der Gruppe erinnert an eine Handvoll Piraten, die keinen Zweifel daran lassen, ihr Ziel zu erreichen. Der Auftritt von Little Steven And The Disciples Of Soul wird Steven Van Zandt auch als Musiker zeigen, der inzwischen seinen komplett eigenen Ausdruck gefunden hat. Er hat als Texter, Komponist, Manager, Arrangeur und Produzent u.a. mit The Drifters, Gary U.S. Bonde, Southside Johnny und Bruce Springsteen gearbeitet. Jetzt macht er seine eigene Sache, hat seine eigene, entschiedene Auffassung von der heutigen Realität, artikuliert eindeutig seinen Standpunkt - was für einen Musiker aus den USA :sehr ungewöhnlich ist - und spielt mit seinen Disciples Of Soul heute ohne Bläser - die Musik, die das am besten ausdrückt: puren Rock'n Roll.

"Little Steven und seine Disciples of Soul hatten ihren Stil geändert: Sie kamen ohne Bläser und spielten jetzt viel kompakter und moderner. Steven hatte viel Zeit in Europa verbracht und dabei erkannt, das es wichtig ist, als Amerikaner nicht nur die eigenen Belnge zu sehen. Auch er hatte in dieser Zeit Gelegenheit, von außen einen Blick auf seine Heimat zu werfen. Mit "Voice of America" begann er sein zweites Rockpalast Konzert und drückte mit "Solidarity" am besten aus, worum es ihm ging."
- aus 10 Jahre Rockpalast.

Besetzung:

Little Steven (Steven van Zandt) - Gitarre, Gesang
Jean Beauvoir - Gitarre, Gesang
Dino Danalli - Schlagzeug
Gary Tibbe - Bass, Gesang
David Rosenthal - Tasteninstrumente

Titelliste:

01  Voice Of America                           (5'05'')
02  Justice                                    (4'26'')
03  Save Me                                    (5'04'')
04  Fear                                       (4'36'')
05  Lyin' In A Bed Of Fire                     (3'46'')
06  I'm A Patriot                              (5'20'')
07  Solidarity                                 (5'10'')
08  Under The Gun                              (6'30'')
09  Checkpoint Charlie                         (5'43'')
10  Los Desaparecidos                          (7'59'')
11  Out Of The Darkness                        (4'15'')
12  Undefeated                                 (4'04'')
13  Men Without Women                          (5'57'')
14  Forever                                    (3'51'')
15  Princess Of Little Italy                   (6'00'')
16 Angel Eyes                                  (4'56'')
            

Diskografie:

Southside Johnny and the Asbury Jukes (Auswahl):
I Don't Want To Go Home (1976) EPIC/CBS EPC 81515 This Time It's For Real (1977) EPIC/CBS EPC 81909 Hearts Of Stone (1978) EPIC/CBS EPC 82994
Little Steven and the Disciples of Soul:
Trail Of Broken Treaties (1979) Manhattan Disciples Of Soul (1982) EMI Men Without Women (1982) EMI - 1A 064-400 135 Voice Of America (1984) EMI 064-2401511 Freedom - No Compromise (1987) Manhatten 064-2407311 Revolution (1989) RCA Born Again Savage (1999) Renegade Nation/edel Contraire 199 LSC Greatest Hits (1999) Soulfire (2017) Universal
Mit Artists United Against Apartheid: Sun City (1985) Manhatten 064-2404671
Mit Southside Johnny and the Asbury Jukes: (Auswahl)
I Don't Want To Go Home (1976) EPIC/CBS EPC 81515 This Time It's For Real (1977) EPIC/CBS EPC 81909 Hearts Of Stone (1978) EPIC/CBS EPC 82994
Mit Bruce Springsteen: (Auswahl)
Darkness on the Edge of Town (1978) Columbia The River (1980) Columbia Born in the U.S.A. (1984) Columbia Live 1975-1985 (1986) Columbia

DVD:

At Rockpalast                (2005) Inakustik
At Full House Rock Show      (2006) Inakustik

Internet:

Little Steven official Homepage
Little Steven Underground Garage facebook.com
Little Steven´s Underground Garage
Little Steven Wikipedia DE
Little Steven Wikipedia EN
Jean Beauvoir official
Little Steven 11.Rockpalast Rocknacht
Little Steven as Guest with Southside Johnny and The Asbury Jukes Rocklife 1992
Crown of Thorns (J.Beauvoir) Loreley 1996
5.Rockpalast Rocknacht Links zu Southside Johnny
Bruce Springsteen

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Audio:

  MP3 - Peter Rüchel introduce Little Steven

Fotos © WDR/Manfred Becker

Bildarchiv zum 3.Open Air Loreley


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